Mitternacht

Hallo.. Mein name ist Thalia. Ich weiß ja nicht, wie viel du über unsere Welt weißt, aber
wir sind irgendwie anders. In der Aufgabe welche uns unsere Tutorin gestellt hat, heißt
es man solle einen Brief an jemanden aus der früheren Welt schreiben. Ich weiß nicht so
recht, was ich schreiben soll, aber ich denke es ist eine gute Idee, wenn ich ersteinmal
die Grundlegenden Unterschiede zwischen deiner und meiner Welt erläutere.
Auf der Erde auf der wir heute leben gab es früher grundlegend nur Menschen als höher
entwickelte Lebewesen. Doch heute sind es die von euch genanngen Fabelwesen,
welche die Erde regieren. Denn es hat uns schon immer gegeben. Wir haben nur unser
Wesen nicht so offen zeigen können. Wir Fabelwesen sehen für euch Menschen aus wie
x – Belibige andere Menschen, doch untereinander erkennen wir unsere Finessen. Wenn
ich aus meinem Fenster sehe erkenne ich eine Fiara welche sich auf einem Baum rekelt
oder einen Wassermann, welcher gerade versucht ein Mädchen aus eurer Welt
anzumachen, oder den kleinen Nachbarsjungen, welcher zur hälfte ein Hund ist. Aber da
ich vorallem von mir erzähelen soll, komme ich mal auf mich zurück.
Jetz wo ihr wisst, dass es all die Fabelwesen gibt, fragt ihr euch sicher, wer oder was ich
bin. Das kann ich euch gern verraten. Ich bin eine Sirene. Also meine Eltern waren
Sirenen, aber ich bin erst 17. Eine vollwertige Sirene wird man erst mit 18. Das heißt
grundlegend, dass ich zwar das aussehen einer Sirene habe, aber meine Fähigkeiten
noch nicht vollständig entwickelt sind. Ich kann zum Beispiel einen Menschen dazu
bringen mir eine Cola zu spendieren, aber nicht dass er von einer Brücke für mich
springen würde – nicht, dass ich das in Betracht ziehen würde. Mein Vater starb noch
bevor ich auf die Welt kam und meine Mutter starb bei meiner Geburt. Aber ich hatte
desshalb keine schlimme Kindheit oder so. Ich hab sie ja beide nicht gekannt. Ich habe
Fotos von ihnen gesehen, aber wie soll man um jemanden Trauern, den man nicht
gekannt hat. Mein Bester Freund ist Kenian. Er ist ein halber Sibirischer Husky.
Manchmal muss ich lachen wenn ich mir vorstelle, wie er seinen eigenen Schwanz
jagen würde.
Plötzlich tippt mich jemand an der Schulter. Ich schrecke apprupt auf und sehe in zwei
eisblaue Augen. ¨Mensch Kenian, erschreck mich nicht immer so. Warum musst du dich
eigendlich immer so anschleichen?¨ knurre ich ihn an. ¨Ach komm schon, du weißt ich
liebe es dich zu erschrecken. Du müsstest mal dein Gesicht sehen, wenn ich dich so
erschrecke wie eben. Das ist mir den Ärger danach immer wert.¨ gibt er zurück. Ich
schneide eine Grimasse. Ich weiß ja, dass er es nicht böse meint. Trotzdem nervt es.
Besonders während ich diese Dumme Aufgabe fertigmachen muss. Warum denken sich
Geschichtstutoren eigendlich immer so hirnverbrannte Aufgaben aus. Was bringt es
wenn ich einen Brief an eine Person schreibe, die den eh nicht mehr lesen kann, da sie
ja bereits Tod ist.
¨Hey, dein Geburtstag ist doch morgen, was wollen wir machen?¨ Ja dass ist war. Mein
Geburtstag war immer näher gerückt. Und endlich war er da. Ich werde meine
Fähigkeiten bekommen – alle meine ich. Das ist schon irgendwie aufregend. Ich weiß
noch nicht, lass uns morgen darüber nachdenken. Ich geh jetz auf mein Zimmer wir
sehen uns dann morgen!¨ Kenean gibt mir einen Kuss auf die Wange und geht aus dem
Aufenthaltsraum. Ich schnappe mir meinen Laptop und gehe langsam nach oben. Mein
Zimmer liegt im 2. Stock was wirklich Glück ist, da das Gebäude in dem ich mit vielen
anderen Waisen wohne 18 Stöcke hat. In dem Heim leben nur Sirenen. Dass es so viele
Waisen gibt in unserer Rasse liegt daran, dass eine Sirene die Schwanger wird eigentlich
damit ihr Todesurteil unterzeichnet. Weibliche Sirenen überleben die Geburt ihres
eigenen Kindes nicht. Desshalb ist es bei uns tradition dass wir alle in Heimen
aufwachsen. Als ich mein Zimmer betrete sieht es aus wie immer. Mein Bett das an der
Wand steht, die Stereoanlage auf dem Nachttisch und natürlich mein Schreibtisch auf
dem meine immer noch nicht fertiggestellen Hausaufgaben liegen. Aber da ich morgen
18 werde ist ein Fest zu meiner Ehrung geplant – und für die 4 weiteren Mädchen die
morgen Geburtstag haben – und weshalb ich auch morgen nicht in die Schule muss.
Zum Glück!! Denn mit den Englischaufgaben habe ich noch gar nicht angefangen. Ich
gehe jetzt schon schlafen, denn um Mitternacht wird gefeiert und ich muss noch ein
bisschen Schlaf nachholen. Denn die veragene Woche war echt anstrengend.
Als mein Wecker um 23:30 klingelt bin ich noch geschaffter als zuvor. Aber ich quäle
mich aus dem Bett und gehe erst mal duschen. Als ich gerade fertig angezogen bin
taucht Micha – die Betreuerin für meinn Stockwerk – auf. Sie meint ich soll mich beeilen
denn ich währe die letzte. Als ich die Treppe zum Aufenthaltsraum hinunterstieg fallen
mir die anderen 4 Geburtstagskinder auf. Sie stehen brav in einer Reihe und warten
wärend alle anderen aufgeregt Quatschen. Ich stelle mich zu ihnen. Eigentlich ist es ja
der Geburtstag von uns allen 5en, aber da ich heute 18 werde geht es hauptsächlich um
mich. Alle wollen sehen, wie meine Mutter als Geist auftaucht, um zu sehen, ob ich ihr
ähnle, oder einfach um über meine Herkuft zu lästern. Wir haben in der Schule gelernt,
dass man als Sirene an seinem 18 Geburstag von seiner leiblichen Mutter die
grundlegendste Fähigkeit vererbt bekommt: ¨Die Stimme des Engels¨ Das ist das
mächtigste Instrument, welches eine Sirene zur verfügung steht. Mit der Stimme des
Engels kann man jeden dazu bringen, alles für einen zu tun. Alles. Das alle wegen der
Geburtstage aufstehen liegt nicht daran, dass ich so beliebt wäre, sondern daran, dass
alle wissen wollen, was sie vielleicht auch bald erleben werden.
Es war kurz vor Mitternacht. Es wurde langsam stiller im Raum. Ich schaute zur decke,
als wenn sich diese jetzt auftun müsste um platz zu machen für den Geist meiner
Mutter. Aber Geister kommen nicht angeflogen. Sie tauchen einfach auf. Als mir das
wieder einfiel schaute ich auf die große Uhr welche im Aufenthaltsraum hin. Es waren
nur noch ein paar Sekunden. Zehn, Neun, Acht, Sieben… Es war endlich soweit. Sechs,
Fünf, Vier, Drei, Zwei, Eins… Nichts geschah. Ich sah nochmal auf meine Uhr. Alle
starrten mich an. Ich konnte ihre Blicke spüren. Ich sah mich hilflos um. Ach Micha
schaute verwirrt. Ich wurde langsam nervös. Warum tat sich denn nichts. Es ging ein
Raunen durch die Menge. Langsam hörte ich wie einige begannen zu flüstern und sich
zu fragen, warum niemand erschienen war. Ich war wie erstarrt. Dies sollte mein Tag
sein und jetzt war es nur noch grausam von allen angestarrt zu werden.
Mich zog etzwas am Arm weg. Als ich meine Gedanken wieder gesammlet hatte, sah
ich, dass es Micha war die mich am Arm aus der Menge zog. Sie schob mich in das
Konverenzzimmer, in welches wir immer gebracht wurden wenn wir was angestellt
hatten. Als ich 8 war hatte ich meine ersten Fähigkeiten erhalten und ich wollte sie
Kenean zeigen. Desshalb hatte ich einen Gärtner dazu gebracht uns unser eigenes
Federballfeld zu bauen. Er begann damit noch in der Sekunde in der ich es aussprach.
Doch leider baute er es in den öffentlichen Park weshalb dann wegen meiner
Manipulation der ganze Rasen erneuert werden musste. Damals musste ich 3 Wochen
Küchendienst machen um den Schaden wieder gut zu machen.
Plötzlich wurde die vorzimmer tür aufgerissen. Ich zuckte zusammen. Draußen stritten
sich Micha und der Leiter des Wohnheims – Henry. Henry war ein angsteinflösender
Mann. Er war ungefähr mitte 50 hatte stahlgraue haare und hatte immer einen
gesichtsausdruck als hätte er gerade in einer Gasse jemandem die Arroganz aus dem
Körper geprügelt. Ich ging näher an die Tür um besser zu verstehen, was sie sagten.
¨Sowas ist noch nie passiert. Wie kann soetwas eigentlich sein? Warum muss dass in
meinem Heim geschehen?¨
¨Glaubst du echt darauf kommt es jetzt an. Was soll denn die Sirenengesellschaft mit
einem 18 Jährigen noch nicht ausgeformten Sirenensprössling. Was sollen wir jetzt mit
ihr machen?¨

 

Die Geschichte ist von mir, ist sozusagen das erste Kapitel. Hab es schon vor Jahren geschrieben. Nun die Frage:

Soll ich weiterschreiben?

Bine

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